Willkommen

Herzlich willkommen auf der Homepage der Annette von Droste-Gesellschaft! Als sie 1928 gegründet wurde, war sie die erste literarische Gesellschaft, die einer Autorin gewidmet ist. Heute zählt sie mit mehr als 220 Mitgliedern zu den größeren literarischen Gesellschaften in Deutschland.

Auf den folgenden Seiten können Sie sich über die Geschichte und Ziele der Droste-Gesellschaft informieren und mehr über Annette von Droste-Hülshoff, Publikationen über sie, ihr Werk und ihre Zeit erfahren. Sie können den Vorstand und Beirat der Gesellschaft kennenlernen, die nächsten Programmpunkte einsehen und vieles mehr entdecken.
 

Schön, dass Sie vorbeischauen!

Aktuelles

Geselliger Abend zum Droste-Werk des Künstlers Franz Josef Kosel

Freitag, 12. August 2022, 18 Uhr
Café Arte im Baumberger Sandstein Museum in Havixbeck, Gennerich 9, 48329 Havixbeck

Der Münsteraner Künstler Franz Josef Kosel (1951-2018) hat sich über viele Jahre bildkünstlerisch mit Annette von Droste-Hülshoff und ihrem Werk beschäftigt. Postum erschien 2019 die von ihm noch vor seinem Tod fertiggestellte Publikation „‘Die wilde hartbezähmte Glut‘. Das Leben der Annette von Droste-Hülshoff in Bildern“. Maria Holling, die das Werk herausgab, wird nähere Einblicke in die Arbeit des aus Ahlen stammenden Malers und Grafikers geben. Das im Sandsteinmuseum angesiedelte Café Arte bietet den stimmigen Rahmen für ein geselliges Beisammensein mit anregenden Gesprächen.

Eintritt frei

Exkursion nach Bökendorf und Umgebung

Samstag, 27. August 2022
Abfahrt:  8:00 Uhr, Haus Rüschhaus, Rückkehr gegen 20:00 Uhr

In Bökendorf empfängt uns Bernhard Aufenanger, der seit vielen Jahren im Kreis Höxter Wanderungen auf Droste-Spuren anbietet. Vom Ludowinen-Garten aus begeben wir uns zum Bökerhof und von dort aus wandern wir über das Dorf Bellersen (Mittagsimbiss) zur Abbenburg. Beide Anwesen werden heute noch von der Familie von Haxthausen bewohnt. Die ca. 7 km lange Wanderung führt uns in die Region des historischen Kriminalfalls, der Drostes Novelle „Die Judenbuche“ zugrunde liegt.

Gesamtpreis: 30 € (Transfer, Führung, Mittagsimbiss); verbindliche Anmeldung bis zum 12. August 2022 via info@droste-gesellschaft.de; die Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen begrenzt.

Angelika Schlüter: „Anton fällt in den Himmel“

Freitag, 09. September 2022, 18:00 Uhr
Haus Rüschhaus, Tenne

Angelika Schlüter, auf Haus Stapel lebende und arbeitende Künstlerin, hat sich in dem Projekt „Anton fällt in den Himmel“ auf Spurensuche zu ihrem Urgroßvater begeben. Das daraus entstandene Hörspiel zeichnet das Leben des Landarbeiters im 19. Jahrhundert in seinen schwierigen und oft prekären Bedingungen facettenreich und mit viel Einfühlungsvermögen nach. Ein kurzer Film ergänzt die Präsentation, die von Angelika Schlüter selbst eingeführt wird. Im Anschluss lädt sie zum Gespräch ein.

Eintritt frei

Weitere Veranstaltungen finden Sie in unserer Veranstaltungsübersicht.

900 Jahre Droste zu Hülshoff

Wilderich von Droste zu Hülshoffs Familienbiografie erscheint in 2. Auflage

Copyright: Hortense von Gelmini Verlag

Wir verweisen auf die zweite Auflage der Familienbiografie von Herrn Wilderich von Droste zu Hülshoff. Er nimmt die Lesenden mit auf eine Reise durch die mehr als 20 Generationen währende Familiengeschichte.

„Ein Geschichtsbuch, wie es nur über sehr wenige Familien geschrieben wurde – sehr gelungen und informativ. Eine wichtige Grundlage der biografischen Droste-Forschung. „

Weitere Informationen auf der Verlagsseite

Georg Veits Roman "Drostes Schmerzen"

Wir weisen auf die aktuelle Veröffentlichung unseres Ersten Vorsitzenden Georg Veit hin. Aus der Verlagsinformation:

„Ein poetischer Roman um die Entstehung von Poesie, ein surreales Drama um Manuskripte und Texte, eine Neuinszenierung der großen westfälischen Dichterpersönlichkeit.“

Weitere Informationen zu der Publikation finden Sie auf der Verlagsseite.

Copyright: Elsinor Verlag

Aus der Gesellschaft

225. DROSTE-JUBILÄUM. MARKE & MÜNZE

Grafik Droste-Jubiläum 2022, Illustration und Gestaltung: Maximiliane Spieß
Grafik Copyright: Maximiliane Spieß

Anlässlich des 225. Geburtstags Annette von Droste-Hülshoffs gibt das Bundesministerium für Finanzen 2022 sowohl eine Gedenkbriefmarke als auch eine Gedenkmünze heraus. Die feierliche Präsentation in Zusammenarbeit mit der Droste-Gesellschaft und der Droste-Stiftung am 16. Januar 2022 musste Aufgrund der Entwicklungen der Corona-Pandemie in Abstimmung mit den beteiligten Institutionen leider abgesagt werden.

225. DROSTE-JUBILÄUM in der Presse

Anlässlich des 225. Geburtstags der Annette von Droste-Hülshoff am 10. Januar 2022 berichteten auch die Westfälischen Nachrichten. Lesen Sie hier die Berichterstattung vom 8. Januar „Die Renaissance der Dichterfürstin sowie das Interview mit unserem Ersten Vorsitzenden Georg Veit „Westfälische Literatur von Weltgeltung vom 10. Januar 2022.

Hier finden Sie außerdem unsere Pressemitteilung zum 225. Geburtstag Drostes sowie Jubiläums-Matinee und Gedenkmarke und -Münze.

 

Dr. Anke Kramer im Porträt

Porträt von Dr. Anke Kramer
Dr. Anke Kramer. Foto: Katharina Hahn.

Dr. Anke Kramer übernahm am 1. Mai 2021 die wissenschaftliche Leitung der Droste-Forschungsstelle bei der LWL-Literaturkommission für Westfalen von Dr. Jochen Grywatsch. Als Mitglied der Droste-Gesellschaft ist sie vielen bereits von Tagungen und Veranstaltungen bekannt. In einem Porträt stellt sich Dr. Anke Kramer an dieser Stelle vor.

 

Dichterin im Lockdown

„Sie können sich die Tiefe meiner Verschollenheit gar nicht denken!“, schreibt Annette von Droste-Hülshoff am 30. Juli 1846 an Elise Rüdiger. „Kein Brief – keine Zeitung – kein Besuch.“  Kein Besuch? In der Tat: Am 10. Januar 2021 hat die Droste-Gesellschaft keine Matinee zum 224. Geburtstag der Dichterin ausrichten und keine Gäste empfangen können. Doch wo schon der „Besuch“ ausbleibt, kann die „Zeitung“ ein Erinnerungszeichen setzen.
Der Artikel „Dichterin im Lockdown“ von unserem Mitglied Cornelia Blasberg erschien am 9. Januar 2021 in der Rubrik „Kultur“ der WN Münster. Foto: Horst Plate. Illustration: Hanna Harms.

 

Die Annette von Droste-Gesellschaft dankt ihren Förderern:

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